Swiss Disabled Cup – der Einstieg in den Skirennsport

Du hast eine körperliche Einschränkung und möchtest Skirennen fahren? – Dann bist du beim Swiss Disabled Cup richtig. Bei dieser Rennserie starten Skifahrer aus der Schweiz mit verschiedensten körperlichen Beeinträchtigungen gegeneinander an.


verschiedene Veranstaltungsorte

Jährlich sind meist drei dieser Rennen geplant, wobei zwei davon in verschiedensten Skigebieten stattfinden und das dritte Rennen immer ende Saison in Sörenberg durchgeführt wird.


Disziplin

Die Swiss Disabled Cups sind immer Riesenslalom-Rennen.


Jedermann und Jedefrau ist startberechtigt

Startberechtigt ist jeder mit einer Beeinträchtigung, man braucht keine Lizenz oder internationale Klassifikation. So können auch ganz junge Teilnehmer und Anfänger erste Rennluft schnuppern.


Nur eine Rangliste

Bei internationalen Rennen gibt es einzelne Kategorien für sehbehinderte, stehende und sitzende Athleten. Bei Wettkämpfen mit geringerer Teilnehmerzahl wird nur eine Rangliste für Damen und eine für Herren gemacht. Dies wird bei der Schweizermeisterschaft, im Swiss Disabled Cup und bei diversen Breitensport-Wettkämpfen so angewendet.

Möglich wird das durch die Anwendung eines Quotienten: Beim komplett Blinden Athleten (Quotient 59,6%) läuft die Zeit viel langsamer als bei einem beinamputierten Monoskibobfahrer (Quotient 85,37%) oder gar einem Vorderarm-Amputierten (Quotient 100%) – um nur drei Beispiele zu nennen. Bei gleicher Erfahrung und Können sind zum Schluss also theoretisch alle drei gleich schnell im Ziel.


Mehrere Läufe

Um auch wirklich zum Skifahren zu kommen und damit allfällige Stürze nicht zu arg ins Gewicht fallen, werden bei diesen Rennen vier bis sechs Läufe absolviert. Gewertet werden die besten zwei.


Infos

Mehr Informationen zum Swiss Disabled Cup gibt es bei Rollstuhlsport Schweiz und PluSport Schweiz.


Klassifikation und Quotient?

Wer mehr erfahren will zur Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Athleten und Athletinnen, dem lege ich den Blogartikel «Klassifikation im Behindertensport» ans Herz.