Wie funktioniert das mit den «WPAS-Punkten»?

Die Strukturen und Regeln des Behinderten-Skisports sind für die meisten Leute fremd. Für mich Grund genug, eine Übersicht zu erstellen. Dazu habe ich mehrere Blog-Posts verfasst, welche im Blog in der Kategorie «Skibob-Wiki» aufgerufen werden können.


WPAS-Punkte

WPAS-Punkte funktionieren gleich wie FIS-Punkte. Ich möchte nicht ins Detail gehen – Google erklärt besser als ich. Generell gilt; umso weniger Punkte ein Athlet hat, umso besser ist er.

Die Punkte werden bei jedem internationalen Rennen vergeben, haben eine Gültigkeit von 14 Monaten (bei Verletzungen sind diese geschützt) und werden durch neue Punkte ersetzt, sofern diese besser (=tiefer) sind.

WPAS-Punkte ermöglichen eine Weltrangliste und es können Limiten gesetzt werden, sei es vom IPC für die Teilnahme an gewissen Rennen (z.B. Weltcups) oder von nationalen Verbänden für die Kaderzugehörigkeit.


Berechnung WPAS-Punkte

WPAS-Punkte werden mit einer Formel anhand der zehn besten Fahrern am Start und den fünf besten Fahrern im Ziel berechnet. Wie hoch die Punkte ausfallen, ist von vom Rückstand auf den besten Athleten und auch von der Art des Rennens (Weltcup, Europacup etc.) abhängig.

Die Quotienten ermöglichen, dass die WPAS-Rennpunkte über alle Kategorien hinweg berechnet und an jeden Athleten, der ins Ziel kommt, vergeben werden.


Weltcup- und Europacup-Punkte

Bei Weltcup-, Europacup- und anderen Cup-Punkten gilt: Je höher die Punktanzahl, desto besser. Jeder Athlet hat anfangs Saison null Punkte und kann diese mit guten Rangierungen bei den Rennen im jeweiligen Cup sammeln. Ende Saison gibt es einen Cup-Sieger; am bekanntesten sind natürlich der Weltcup-Gesamtsieg und die Weltcup-Disziplinenwertungen.